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Rund um den Datenschutz
  • Was sind „personenbezogene Daten“?

    Nach den Datenschutzvorschriften sind personenbezogene Daten in Artikel 4 Abs. 1 wie folgt definiert: „personenbezogene Daten“ alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind;“. Das heißt, alles was mit einem Menschen zu tun hat, wird durch das Datenschutzrecht geschützt.

  • Beispiele Kategorien personenbezogener Daten:

    Name, Adresse, Geburtsdatum, Gehalt, Foto, Besitz, Urlaubsplanung, Personalnummer, Benutzerkennung, Kfz – Kennzeichen, Telefonnummer, Hobbys, ...

  • Einige Kategorien personenbezogener Informationen unterliegen besonderem Schutz.

    Art. 9 Abs. 1 DSGVO „besonderer Kategorien personenbezogener Daten“

    ethnische Herkunft, politische Meinung, philosophische Überzeugung, religiöse Überzeugung, Gesundheitszustand, Gewerkschaftszugehörigkeit, Sexualleben, biometrische und genetische Daten.

  • KEINE personenbezogene Daten sind!

    Dem zufolge sind juristische Personen keine personenbezogenen Daten und unterliegen nicht der Anwendung der Datenschutzvorschriften DSGVO und BDSGneu!

  • Nicht jede Nutzung personenbezogener Daten ist ein Verarbeitung im Auftrag

    Personenbezogene Daten, die ein Hilfsmittel zur Erfüllung eines Vertrages darstellen, erfordern keine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Die Zulässigkeit der Nutzung dieser Daten liegt in Art. 6 b) und c) begründet.

    Zwei kurze Beispiele:
    Ein Handwerker, der im Auftrag einer Hausverwaltung, einen Badezimmerarmatur erneuert, bedarf keiner Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Er benötigt die personenbezogen Daten, um im Rahmen seines Vertrages, Termine abzusprechen und die richtige Örtlichkeit zur Ausführung seiner Tätigkeit aufzusuchen. In diesem Fall sind die personenbezogen Daten ein Hilfsmittel zur Vertragserfüllung.

    Anders sieht ein Fall aus, in dem ein Unternehmen beauftragt wird die Zähler eines Mietshauses abzulesen. Hier sind die erhobenen Daten der Vertragszweck. Da diese Personenbezug haben muss eine Vertrag gemäß Auftragsverarbeitung im voraus geschlossen werden. Die Daten stellen kein Hilfsmittel dar.
     

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